Volkswagen Magazin

Innovation

Tech Check

Die besten Assistenzsysteme von Volkswagen, leicht erklärt. Folge 3: Wie die Müdigkeitserkennung auf langen Fahrten helfen kann, entspannt anzukommen.

Was ist die Müdigkeitserkennung?

Ein Volkswagen mit Müdigkeitserkennung ist wie ein aufmerksamer Beifahrer. Das Komfort-System unterstützt den Fahrer bei Langstreckenfahrten und erinnert ihn akustisch und optisch sanft daran, auch mal eine Ruhepause einzulegen.

Wie arbeitet das System?

Der Algorithmus der Müdigkeitserkennung erfasst und analysiert eine Vielzahl an Eingangssignalen, primär Lenkradbewegungen, Pedalbenutzung und Querbeschleunigung ab Fahrtbeginn. Auch Tageszeit und Fahrdauer fließen unterstützend in die Berechnungen ein. Wird der Fahrer unter Zugrundelegung dieses Algorithmus als müde eingeschätzt, gibt es eine akustische und eine optische Meldung. „Müdigkeit erkannt. Bitte Pause.“ erscheint dann im Kombi-Instrument zwischen Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige.

Was bewirkt das System?

Es kann dem Fahrer helfen, seine Fahrtüchtigkeit besser einzuschätzen – und damit müdigkeitsbedingte Unfälle zu vermeiden. Laut der Unfallforschung von Volkswagen ist es sogar möglich, dass Müdigkeit in bis zu 15 Prozent aller Unfälle eine Rolle spielt. Zudem: Bei müdigkeitsbedingten Unfällen treten vergleichsweise schwerere Verletzungen auf. Ein System, das auf Pausen hinweist, kann helfen, die Unfallstatistik zu verbessern – wie damals ABS und ESP.

Welche Kontrolle habe ich?

Die Müdigkeitserkennung kann in der Multifunktionsanzeige „Plus“ oder im Car Menü des Radio-/Navigationssystems deaktiviert werden.

Analyse mit System.

Die Müdigkeitserkennung erfasst und analysiert das Lenkverhalten des Fahrers. Das Lenkrad wird bei normaler Fahrweise permanent leicht bewegt. Bei Müdigkeit setzt dieses sogenannte unbewusste Regelverhalten aber immer wieder kurzzeitig aus – der Fahrer hält das Lenkrad starr (Dead-Band). Zur Korrektur treten danach mit erhöhter Geschwindigkeit stärkere Lenkbewegungen auf (Dead-Band-Event).