Volkswagen Magazin

Ein Samstag im Frühwinter, 7.30 Uhr, die Sonne geht langsam auf über Klitmøller. Weiter weg vom Großstadtrummel kann man kaum sein. Leere Straßen, Dünengras, ein paar dänische Fahnen wehen im Wind. Ein entspannter Ort mit nicht mal 1.000 Einwohnern, dafür viel internationalem Flair. Seit vor rund 20 Jahren die ersten Surfer die besondere Nordseebrandung hier wertschätzen lernten, hat sich Klitmøller zu Dänemarks bekanntestem Surfspot entwickelt. Regelmäßig wird hier der Danish Surf Tour Contest ausgetragen. Vor sechs Jahren haben Mor und Vahine ihre Surfschule „Cold Hawaii“ gegründet und sich so ihren Lebenstraum erfüllt: surfen, wann immer sie wollen – auch und gerade in der kalten Jahreszeit.

ENERGIEGELADEN

Das neue Golf Cabriolet präsentiert sich dynamisch und selbstbewusst – dank seiner stromlinienförmigen Silhouette, der sportlichen Front und dem stilvoll integrierten Textilverdeck. Die energiegeladene Lackierung in Honey Orange Metallic passt perfekt zum schwarzen Kühlergrill und den eleganten Chromleisten auf Lamellen.

»Es sind das raue Klima und die wilde Natur, die das Leben hier ausmachen.«

Vahine Itchner und Mor Meluka, Inhaber „Cold Hawaii Surf Camp“

Im Café-Shop „N151“ der Surfschule duftet es nach frisch aufgebrühtem Espresso und warmen Croissants. Mor und Vahine, Mors Bruder Adi und dessen Freundin Shanny stärken sich mit dem wohl besten Kaffee weit und breit – italienische Espressobar-Qualität –, dann werden die Boards noch mal überprüft, bevor es an den Strand geht. Dass Surfen entgegen aller Sommer-Sonne-Bikini-Images durchaus auch ein Wintersport sein kann, wissen die wenigsten. Und Cabrio fahren im Winter – auch nicht gerade ein Massenphänomen. Dabei ist gerade ein Auto wie das neue Golf Cabriolet in „Honey Orange Metallic“-Lackierung doch viel zu schade, um es lediglich in den wenigen warmen Sommerwochen zu nutzen. Den Rest der Zeit braucht es lediglich ein wenig Vorbereitung – Wetsuits und Wollmützen, Handtücher und Decken. Und schon erweist sich das Open-Air-Cruising als unwiderstehliches Warm-up fürs winterliche Wellenreiten.

»Wir surfen das ganze Jahr, auch wenn es extrem kalt und für viele grenzwertig ist.«

Mor Meluka

Surfer Girls Vahine und Shanny lieben es, wenn ihnen der Wind um die Ohren weht – sowohl im Meer als auch im Cabrio.

Mor: Ich gehe am liebsten frühmorgens surfen, für mich ist das die schönste Zeit am Tag. Und Off-Season ist für mich die beste Saison. Im Sommer scheint die Sonne oft den ganzen Tag, aber es sind das raue Klima und die wilde Natur, die das Leben hier ausmachen. Wir empfinden die Kälte nicht als unangenehm. Wir surfen das ganze Jahr – auch wenn es extrem kalt und für viele grenzwertig ist. Natürlich hält man es nicht stundenlang aus, aber 45 Minuten sind schon drin. Du brauchst nichts anderes im Leben, wenn du da draußen sein kannst. Bei uns ist das ganze Jahr über Sommer – zumindest im Innern.

Adi: In Klitmøller hängt wirklich alles vom Wetter ab. Wir sitzen abends vorm Computer, checken den Wind und überlegen uns, wo wir am nächsten Tag surfen gehen. Mit dem Cabrio sind wir flexibel und können schnell andere Orte testen, an denen bessere Wellen sind. Das neue Golf Cabrio ist für mich ein Sportwagen.

DER BESTE SOUND

Das neue Golf Cabriolet bietet verschiedene Möglichkeiten, Ihre Lieblingssongs abzuspielen. Das optionale Radio „Composition Colour“ wird über ein 12,7 cm großes, farbiges Touchdisplay bedient, acht Lautsprecher vorn sorgen für satten Sound. Zudem sind ein CD-Laufwerk, ein SD-Karten-Slot und eine Mediabuchse AUX-IN mit an Bord.

Das Surfer-Team auf dem Weg in die Wellen.

Du kannst ja auch in den Sport-Modus schalten und richtig Gas geben, um genau im richtigen Moment die Welle zu reiten. Um im Winter dachfrei zu cruisen, müssen wir uns natürlich warm einpacken, ohne dicke Winterjacke und Schal geht gar nichts.

Im Radio erklingt „Wind of Change“ von den Scorpions just in dem Moment, als wir im Cabriolet die erste kräftige Meerbrise spüren. Shanny und Vahine drehen den Sound voll auf und singen lauthals mit. Nach wenigen Minuten fahren sie einen kleinen Weg hinauf, der nur partiell betoniert ist. Hier bleiben sie stehen; der Golf schaut in Richtung Meer. Links und rechts nur mit hohem Gras bewachsene Dünen und Hagebuttensträucher. Die Mädels ziehen sich zu den Songs der Beach Boys ihre 6-mm-Neoprenanzüge an, die so eng sind, dass es einige Kraft braucht, sich hineinzuquetschen. Egal – einfach dabei tanzen, damit man nicht auskühlt. Gegen 9 Uhr sind alle vier im Wasser. Die Winde kommen aus südwestlicher Richtung und bringen Wellen, die sichtlich Spaß machen.

On the waves Mitten in Klitmøller, Thy, nur 150 Meter vom Strand entfernt, bietet das „Cold Hawaii Surf Camp“ das ultimative Surferlebnis – sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene. Die Dänen Mor

und Vahine statten Surfer mit den passenden Boards und extra dicken Neoprenanzügen aus. Sowohl im Meer als auch an Land haben sie die besten Tipps, wie sich die Wellen in Cold Hawaii am besten reiten lassen.

Eisiger Wind, peitschende Wellen und eine kalte See kann die Surfer Girls Vahine und Shanny nicht schrecken.

Shanny: Mit Musik stimmen wir uns am liebsten auf einen Surf ein. Ich singe so gern, und das Soundsystem im Golf Cabrio ist fast wie in einem Club. Da kann mir gar nicht kalt werden, auch wenn wir offen fahren. Außerdem trage ich natürlich mehrere Lagen und die Sitzheizung ist für uns Mädels ein Traum. In Klitmøller musst du ja auch etwas verrückt sein, um bei diesem Wetter surfen zu gehen. Ich habe ja erst dieses Jahr mit dem Surfen angefangen. Und wenn ich nicht in der Uni bin, bin ich auf dem Wasser.

Mor: Bis 2006 habe ich in Israel gelebt. Mir war klar: Wenn wir nach Dänemark ziehen, dann muss es Klitmøller sein. Das ist der Ort, der zu uns passt. Klitmøller bietet eine ungewöhnliche Kombination aus ungeheurer Naturenergie und entspannter Lebensart, die mich fasziniert. In den sechs Jahren hier habe ich das Leben in der Stadt nicht einmal vermisst.

Vahine: Cabrio fahren im Winter ist meine Form von Exotik. Ich habe die ersten zehn Jahre meines Lebens in Tahiti gelebt, dann zog meine Mutter mit mir nach Dänemark. Trotz meiner Südseewurzeln liebe ich den dänischen Winter, weil es die beste Zeit zum Surfen ist. Von mir aus könnte es jetzt auch schneien. Ich mag das Geräusch, wenn der Schneesand knirscht bei jedem Schritt. Manchmal bilden sich im Brackwasser dünne Eisschichten, dann knackt es, sobald du dich dem Meer näherst. Die Wellen sehen um diese Jahreszeit ganz seidig aus – wunderschön. Außerdem ist Klitmøller sehr international. Das ist auch ein Grund, warum ich mich entschieden habe, hier zu bleiben. Es ist, wie auf einer Reise zu sein – nur dass die Reisenden zu uns kommen.
Gegen Mittag ist nun etwas mehr los am Strand.

AUFGESCHLOSSEN

Sein vollautomatisches, elektrisch-hydraulisches Textilverdeck öffnet das neue Golf Cabriolet binnen neun Sekunden (bei einer Geschwindigkeit bis zu 30 km/h). Je nach Wagenfarbe können Sie das Verdeck in Schwarz, Tiefblau und Granatrot wählen. Integriert ist eine Glasheckscheibe, die auch im geschlossenen Zustand eine gute Übersicht nach hinten ermöglicht. Das aktive Überrollschutzsystem ist übrigens immer mit an Bord.

RAUMWUNDER

Freiheit bedeutet auch, genügend Platz zu haben. Das neue Golf Cabriolet bietet nicht nur viel Raum nach oben, sondern auch vier vollwertige Sitzplätze. In den Fond gelangen Sie bequem durch die praktische Einstiegshilfe „Easy Entry“, die ein einfaches Umklappen der Vordersitze ermöglicht. Sollten Sie etwas mehr Gepäck haben, lässt sich die Lehne der Rücksitzbank umklappen.

»Ich stehe darauf, beim Fahren den Wind im Nacken zu spüren – für mich ist das Freiheit pur.«

Shanny Azoulay

Möwen kreisen am Himmel, ab und zu lugt die Sonne hinter den Wolken hervor. Ganz Klitmøller scheint hier am Wochenende spazieren zu gehen. Die Bewohner grüßen freundlich im Vorbeigehen. Mor und Vahine fahren nach dem Morgensurf immer nach Hause, um dann zu lunchen und am Wochenende Zeit mit ihren zwei kleinen Töchtern zu verbringen: Oceania und Vaior, 4 und 7 Jahre alt. Die Mädchen standen mit zwei Jahren schon bei Papa auf dem Surfboard. Kennengelernt haben sich die beiden im Norden von Biarritz – in Hossegor, dem anderen Surfermekka in Europa. Das war 2006, als Vahine das Surfen lernte und mehrere Monate in einer Strandhütte lebte. 2009 stießen sie beim Surfurlaub durch Zufall auf das Surf Camp, eine ehemalige Fischerboot-Fabrik. Sieben Monate später eröffneten sie „Cold Hawaii“.

Mor: Ich war sechs, als ich mit dem Surfen anfing. Mein Vater nahm mich zum Strand mit und schmiss mich buchstäblich ins kalte Wasser. Wir waren jedes Wochenende am Strand. Und irgendwann wurde ich quasi aufs Board gestellt, und ich surfte direkt die erste Welle. Da wusste ich, dass ich das für den Rest meines Lebens machen möchte. Ich habe aber nie geplant, Surflehrer zu werden – wenn ich Vahine nicht getroffen hätte, wäre ich wohl kaum hier. Heute lassen wir alles stehen und liegen, wenn die Wellen gut sind. Es ist ein Privileg, das Leben nach unserer größten Leidenschaft auszurichten.

WINDGESCHÜTZT

Ein detailliert durchdachter Innenraum sorgt bei jedem Klima für ein absolutes Wohlgefühl. Damit Ihnen zu viel Wind nicht das offene Fahrvergnügen trübt, lässt sich hinter den Vordersitzen ein optionales Windschott spannen. Es leitet die Windströmung bestmöglich um und schützt vor Luftverwirbelungen im Nackenbereich.

Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene: Die Surflehrer von „Cold Hawaii“ finden garantiert für jeden das perfekte Board.

»Cabrio fahren im Winter ist meine Form von Exotik.«

Vahine Itchner

Vahine: Wenn ich an meine Kindheit denke, denke ich zuerst an den Geruch des Meeres. Das Einzige, was ich noch in der Zukunft machen will, ist mit meinen Kids zu surfen. Ich habe sonst keine großen Träume, ich mag es unkompliziert.

Für den Abend sind heftige Regenfälle angesagt – daher geht es bereits um 14.30 Uhr nach einem kurzen Lunchbreak und einer warmen Dusche zu Hause zurück aufs Wasser. Im Cabrio laufen jetzt etwas härtere Beats von The Prodigy. Ein weißer Wolkenschleier durchzieht den hellblauen Himmel. Die Luft ist klar. Mor und Adi wachsen die Surfboards. Shanny legt den Fußgurt an und läuft schon ins Wasser.

Vahine: Ich war noch nie bei einem Therapeuten. Das Surfen ist meine Therapie. Du vergisst Raum und Zeit auf dem Wasser. Wenn ich vorher wegen irgendwas traurig oder sauer war, ist es danach weg. Das Gleiche beobachten wir bei unseren Schülern. Während wir auf eine Welle warten, kommt bei den meisten alles, was sie tief im Innern beschäftigt, hoch.

Adi: Ich arbeite in der Buchhaltung. Als mein Chef mich einstellte, habe ich zu ihm gesagt: Es wird ein paar Tage geben, an denen ich erst mittags erscheine. Wenn ich diese drei Stunden zum Surfen bekomme, bekommen Sie im Gegenzug einen noch besseren mit Energie aufgeladenen Mitarbeiter! Mein Chef war einverstanden. Surfen lädt dich auf, aber gleichzeitig entspannt es dich.

KRAFTVOLL

Effiziente Motoren (entsprechen Euro-6-Abgasnorm) sorgen im neuen Golf Cabriolet für noch mehr Fahrspaß. Die insgesamt vier Benzin- (TSI) und zwei Dieselmotoren (TDI) sind mit direkteinspritzenden Turbomotoren und einem kraftvollen Drehmoment ausgestattet – der Verbrauch konnte bis zu 15 Prozent gesenkt werden.

»Surfen lädt dich auf, aber gleichzeitig entspannt es dich.«

Adi Meluka

Die Hauptscheinwerfer und Blinkleuchten des Golf Cabriolet sind elegant unter einer gemeinsamen Klarglasabdeckung zusammengefasst. Darunter leuchten serienmäßig Halogenscheinwerfer den Weg.

Mor: Wenn du auf deinem Surfboard auf die nächste Welle wartest und um dich herum nur Ozean, dann löst du dich von allem Alltäglichen. Oft fangen die Leute dann unvermittelt an, über ihr Leben zu reden.
Gegen 16.30 Uhr, nach einem Zwei-Stunden-Set, laufen die vier in ihren Wetsuits zum Parkplatz. Unter einer dunklen Wolkenschicht zeigt sich noch ein bisschen das Licht der untergehenden Sonne. Bei den Autos angekommen, fängt es schon an zu tröpfeln. Vahine zieht sich ihre pinke russische Fellmütze über den Kopf.

Vahine: Wow! Ich wusste gar nicht, wie viel Spaß es macht, im Regen Cabrio zu fahren.
Die nasskalte Brise im Fahrtwind zu spüren, ist ein unglaubliches Gefühl. Da willst du deine Freiheit gleich in die ganze Welt hinausschreien. Übrigens, ich liebe die kleinen Details im Auto. Das Sportlenkrad. Den Getränkehalter. Und ja, dieses Gefühl. Freeedom!!! Du bist der Natur viel näher als in jedem anderen Auto.

Shanny: Sommer – Sonne – Strand, wo spürt man dieses Lebensgefühl sonst so im dänischen Winter? Und Musik hören macht einfach nur Spaß bei diesem Sound. Ich stehe darauf, beim Fahren den Wind im Nacken zu spüren – für mich ist das Freiheit pur. Lasst uns noch eine Runde drehen, ja?