Volkswagen Magazin

Istanbul, our love.

Im neuen Jetta unterwegs mit Simge und Ali durch ihre Heimatstadt Istanbul.

Möwen kreisen über nebelversunkene Schiffsanleger, ein mildes Lüftchen weht über das Meer und die schwache Wintersonne taucht Istanbuls Altbauviertel in sanfte Pastelltöne. Die Stadt am Bosporus ist erst vor wenigen Stunden erwacht, unweit des Wassers drücken sich gelbe Taxikolonnen durch vierspurige Straßen. Angestellte eilen über Bürgersteige, reden in ihre Smartphones oder beißen hungrig in den Sesamkringel to go. Plötzlich ruft der Muezzin zum Gebet. Ein fein gewebter Klangteppich legt sich über das geschäftige Treiben – es klingt wie ein Seufzer. 

Die Stadt erwacht

Alltag für Ali und Simge Erkurt. Vor Kurzem hat das junge, türkische Paar seine erste eigene Wohnung bezogen. Sie leben in Levent, einem sehr modernen und eleganten Stadtteil Istanbuls. Hier sind sie mittendrin, im hektischen Treiben am Morgen. Mit den Parkplätzen, da ist Ali ganz ehrlich, ist das so eine Sache in dieser Gegend. Aber was soll er machen? 

 

Ali: Ich komme aus Konya, einer Großstadt in Anatolien. Simge habe ich während des Studiums in Ankara kennengelernt. Als ein Freund sie mir vorstellte, dachte ich: Wow, das ist eine echte Istanbulerin. Stolz, elegant und selbstbewusst. Mir ist sie sofort aufgefallen.

» Wir sind emotional, laut und forsch. Das spiegelt sich auch im Straßenverkehr wider. «

Simge Erkurt

Simge: Anders als Ali bin ich in dieser Stadt aufgewachsen. Der hitzige Verkehr ist typisch für Istanbul. Er spiegelt unsere Mentalität ziemlich gut wider. Wir sind laut und emotional, manchmal auch sehr forsch. Das zeigt sich auch auf der Straße. Diese Stadt hat 15 Millionen Einwohner, hier kämpft jeder um seinen Platz. Als wir unsere Zukunft planten, waren wir uns trotzdem sofort einig, dass wir beide nach Istanbul ziehen wollen. Hier zu leben ist ein Traum. Aber nicht ganz billig. Wir genießen das Stadtleben, die vielen edlen Restaurants, die gemütlichen Weinbars, wir gehen gern und viel ins Kino. Ich war froh, so schnell einen Job gefunden zu haben. Ich organisiere Nachhaltigkeitskampagnen für ein großes Transportunternehmen. Ali und ich arbeiten hart, damit wir uns das Leben hier leisten können. Neben der schicken Wohnung, wollten wir uns unbedingt ein großes Auto kaufen. Einen Volkswagen. Die Marke sieht man sehr häufig im Straßenbild. 

 

Ali: Was Autos angeht, bin ich ein Ästhet. Ich wollte unbedingt einen neuen Jetta kaufen und habe Simge überreden können. Mir gefällt das klar geschnittene Heck mit den neuen Rückleuchten. Vom Design macht der Jetta echt etwas her, er ist eben eine echte Limousine.

Simge: Mir ist Sicherheit am allerwichtigsten. Im Jetta fühle ich mich gut aufgehoben. Es gibt genügend Airbags, und wenn wir durch dunkle Gassen fahren, leuchten die Scheinwerfer fast taghell. Das Auto assistiert sogar, wenn wir wieder in eine der kleinen Parklücken reinmüssen.

Märkte und Basare

Was machen Ali und Simge an einem freien Tag unter der Woche? Am liebsten über wuselige Märkte und Basare flanieren. Fisch steht auf Platz eins der Speisekarte in den Istanbuler Restaurants. Die besten Händler finden sie am Ufer des Goldenen Horns. Bei den Fähranlegern lagert kiloweise frischer Fisch. Oktopus, Shrimps, Sardinen und Seebarsch werden auf grüne Tücher gebettet und in Holzkisten feilgeboten. 

 

Simge: Wir mögen den Fischmarkt in Kadiköy. Es lohnt sich, früh herzukommen, die Verkäufer bauen schon ab fünf Uhr ihre Stände auf. Ich mag es, wenn es richtig voll wird, wenn wir uns im Gewusel tummeln und mit den Fischern plaudern.

Ali: Die Händler hier haben immer Tipps für gute Rezepte. Da kommt uns dann die Idee, wie der Fisch am besten zubereitet wird, nebenbei verhandelt sich der Preis dann besser. Simge und ich hören gerne zu, was die Leute erzählen. Meist gehen wir mit viel zu viel Fisch nach Hause. 

 

Simge: Mein Vater war viel auf See, er war Schiffskapitän und im Auftrag des Staates am Bosporus unterwegs. Vielleicht habe ich deshalb so einen starken Bezug zu Wasser. Ali und ich können sehr gut am Meer entspannen, mich beruhigt das. Ich liebe es, wenn ich Dampfer oder die Motoren der Schiffe höre. Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass von hier aus Schiffe in alle Länder fahren. Unser Land grenzt an Europa, Asien, die arabischen Länder. Wir sind mittendrin, die unterschiedlichen Einflüsse spiegeln sich in unserer Kultur.

Ali: Simge und mir ist es wichtig, viele Länder zu bereisen. Traditionell bleiben Türken für Honeymoon eher im Land, fahren nach Antalya oder an das Marmarameer. Uns ist es wichtig, andere Kulturen kennenzulernen. Nach der Hochzeit wollten wir unbedingt die griechischen Inseln erkunden. Wir haben den Kofferraum des Jetta vollgepackt und sind einfach losgefahren. Zuerst nach Izmir, von dort aus haben wir eine Fähre auf die Kykladen genommen. Wir waren auf Mykonos, Paros und Santorini. Am besten lernst du ein Land kennen, wenn du mobil bist. Mit dem Auto konnten wir an abgelegenere Orte fahren, hatten die Möglichkeit, etwas einsamere Küsten oder kleine Dörfer anzusteuern. In Santorini sind wir auf den höchsten Berg hinaufgefahren, weil der Ausblick über die Insel von da oben so schön ist. Schmale Straßen, enge Kurven, ich war froh, dass der Jetta sechs Vorwärtsgänge hat und sich so leicht schalten lässt. In den kleinen Bergdörfern haben wir die freundlichsten Einheimischen getroffen. Die Griechen sind uns sehr ähnlich. Zum Beispiel trinken sie auch Raki, einen Schnaps, der aus Rosinen gebrannt wird und nach Anis schmeckt.

Türkische Nächte

Wie erklärt man türkischen Lifestyle? Am besten beim Besuch des Ägyptischen Basars in Eminönü, finden Ali und Simge. In mittelalterlichem Gemäuer bieten Händler ihre Waren an. Gewürze, Textilien, Tee und Schmuck werden aus Indien, arabischen Ländern und aus dem Landesinneren der Türkei hergebracht. 

 

Ali: Die Atmosphäre hier ist so lebendig, überall wird gehandelt, gefeilscht. Und vor allem probiert. Ein Spaziergang über diesen Markt und du bist wirklich satt. Aber es ist auch gefährlich. Man wird ein Leben lang süchtig nach diesen Süßigkeiten. 

 

Simge: Wir Türken essen viel zu viel Honig und Zucker, wir können nicht anders, es ist so lecker. Auf dem Markt wird man ständig angesprochen und zum Probieren verführt. Die Händler hier begrüßen Touristen aus aller Welt, auf Englisch, Französisch, Deutsch oder Arabisch. Das ist doch toll. Das ist Istanbul, wie wir es lieben.

» Den türkischen Lifestyle lernt man am besten auf wuseligen Basaren kennen. «

Ali Erkurt

Der neue Jetta BlueMotion Technology in Zahlen.

TSI-Motoren*:
77 kW (105 PS); Kraftstoffverbrauch in l/100 km: 6,3 (innerorts), 4,3 (außerorts), 5,1 (kombiniert); CO2-Emission in g/km: 117; Energieeffizienzklasse: B.
92 kW (125 PS); Kraftstoffverbrauch: 6,9 (innerorts), 4,5 (außerorts), 5,4 (kombiniert); CO2-Emission: 125; Energieeffizienzklasse: B.
110 kW (150 PS); Kraftstoffverbrauch: 6,8 (innerorts), 4,4 (außerorts), 5,3 (kombiniert); CO2-Emission: 123; Energieeffizienzklasse: B.
 

TDI-Motoren*:
81 kW (110 PS); Kraftstoffverbrauch: 4,9 (innerorts), 3,6 (außerorts), 4,0 (kombiniert); CO2-Emission: 105; Energieeffizienzklasse: A.
110 kW (150 PS); Kraftstoffverbrauch: 5,0 (innerorts), 3,8 (außerorts), 4,2 (kombiniert); CO2-Emission: 109; Energieeffizienzklasse: A.
 

Hybrid**:
110 kW (150 PS); Kraftstoffverbrauch: 4,4 (innerorts), 3,9 (außerorts), 4,1 (kombiniert); CO2-Emission: 95; Energieeffizienzklasse: A+.
 

Abmessungen: 4.659 mm lang; 1.778 mm breit (2.020 mm mit Außenspiegeln); 1.482 mm hoch.
 

Kofferraum: 510 l (374 l bei Hybrid)
 

Auswahl der serienmäßigen Highlights:
Halogen-Hauptscheinwerfer und Blinkleuchten unter der Klarglasabdeckung, Kühlergrill mit schwarzen Chromleisten auf Lamellen, Schalthebelknauf in Leder, Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere inklusive Seitenairbags.

 

* Angaben für Schaltgetriebe

** 7-Gang-DSG