Volkswagen Magazin

Christoph Kolumbus war ein weitsichtiger Mann, doch das Verkehrschaos, in dem an einem ganz normalen Frühlingsmorgen 2014 halb Barcelona versinkt, hätte er sich wohl kaum träumen lassen.

Von Genua aus startete der Italiener 1492 in die Neue Welt, nach Barcelona kehrte er 1493 zurück. Heute bietet sich vom „Monument a Colom“, der 60 Meter hohen Kolumbus-Statue, aus der beste Blick auf Kataloniens Hauptstadt – und auf den stockenden Kreisverkehr direkt unter ihm, die Endlosschlangen auf den prachtvollen Avenidas und in den engen Gassen der Altstadt. Oben zeigt der Entdecker gen Westen, unten fahren Autos im Stop-and-go-Modus in alle Richtungen.

Barcelona ist meine Heimat, ich liebe fast alles an dieser Stadt. Den ureigenen Dialekt, den katalanischen Stolz, den architektonischen Mix aus Klassizismus und Moderne, die Bars im Ausgehviertel, die Strandpromenade von Poblenou an einem lauen Abend – und davon haben wir in Barcelona zum Glück ziemlich viele. Wenn ich allerdings an einem gewöhnlichen Arbeitstag mit dem Auto ins Büro fahre, komme ich mir mitunter wie eine Touristin vor, die verunsichert durch ein riesiges, ihr völlig unbekanntes Labyrinth irrt. Wie muss sich erst ein echter Tourist mit Auto in Barcelona fühlen? Und wie erst zur Rushhour in den Innenstädten von Peking und Tokio, New York und Kairo, Berlin und Buenos Aires?

Nordspanier sind temperamentvolle Autofahrer, erst recht im Stau. Das heißt, man muss sehr schnell reagieren, immer hellwach sein, jedes Verkehrsdetail stets im Blick haben. Wer in solchen Lagen im neuen Polo sitzt, darf sich glücklich schätzen. Modernste Assistenzsysteme wie Front Assist oder ACC helfen ganz besonders, wenn es im Verkehr mal unübersichtlich wird. Nicht nur in Barcelona. Wir zeigen Ihnen anhand von fünf Beispielen, warum Sie sich auf den Polo stets verlassen können.

Vom Parc del Mirador del Poble Sec bietet sich ein schöner Blick auf Barcelona und die Kolumbus-Statue.

» Barcelona ist meine Heimat, ich liebe fast alles an der Stadt – außer den Verkehr. «

An Werktagen muss man in einer Metropole wie Barcelona fast überall mit Stop-and-go rechnen.

1  Sie müssen plötzlich abbremsen.

Front Assist

Achtung, Gefahr! Der Wagen vor Ihnen bremst abrupt ab, weil er auf Lieferwagen oder Passanten reagieren muss. Hier setzt „Front Assist“ ein, das Umfeldbeobachtungssystem von Volkswagen. Es überwacht die Entfernung zu vorausfahrenden Fahrzeugen, erkennt zu geringe Abstände und warnt vor möglichen Kollisionen.

Reagieren Sie nicht, wird eine automatische Teilbremsung ausgelöst. Bremsen Sie zu schwach, wird der Bremsdruck verstärkt. „Front Assist“ hilft so, Auffahrunfälle zu vermeiden. Bei niedrigem Tempo (unter 30 km/h) hilft die integrierte City-Notbremsfunktion, speziell im Stadtverkehr effektiv auf Überraschungen zu reagieren: Ein eingebauter Sensor kann kritische Abstandssituationen erkennen und bremst automatisch ab.

2 Sie fahren bei dichtem Verkehr auf der Schnellstraße.

Automatische Distanzregelung ACC

Gerade beim Feierabendverkehr auf Ausfallstraßen oder Autobahnen ist es wichtig, den richtigen Abstand zu halten und permanent zu justieren. Die Automatische Distanzregelung ACC nimmt Ihnen diese Arbeit ab. ACC erkennt mithilfe des Radarsensors die Distanz zum vorausfahrenden Auto, passt Ihre Geschwindigkeit an und hält den vom Fahrer vorgegebenen Abstand. Die eingestellte Tempobegrenzung wird nicht überschritten.

Wird das Fahrzeug vor Ihnen langsamer, passt das System Abstand und Geschwindigkeit an, ohne dass Sie eingreifen müssen – bei Doppelkupplungsgetrieben sogar bis zum Stillstand. Natürlich behalten Sie jederzeit die Hoheit – bei Bedarf können Sie ACC durch Abschalten, Bremsen oder Gasgeben umgehend überstimmen.

Einparken mit Urlaubsflair: an der Meerespromenade im Stadtteil Barceloneta.

3 Sie parken ein.

Parkdistanzkontrolle / Rückfahrkamera „Rear View“

Je enger die Gasse, umso schweißtreibender das Einparken. Doch auch geräumigere Parklücken können zur Herausforderung werden – vor allem, wenn rundherum der Verkehr tobt und Zuschauer Sie stressen. Nur gut, dass es die Parkdistanzkontrolle gibt, denn mit ihr wird Einparken einfacher und sicherer. Akustische Hinweise informieren über den verbleibenden Abstand nach vorn und hinten. Je nach Entfernung zum Hindernis erhöht sich die Frequenz der Signaltöne, bei weniger als 30 Zentimetern ertönt ein Dauerton. Zudem sehen Sie das Objekt und den Abstand dazu als Grafik im Display.

Die Rückfahrkamera „Rear View“ zeigt auf dem Kamerabild Fahrspuren an, die je nach Distanz farblich markiert sind. So fahren Sie sicher an jedes Hindernis heran – ganz gleich, ob es ein Stoßfänger oder ein Bordstein ist.

Per Knopfdruck klappen sich die Seitenspiegel ein. Gerade beim Parken in engen Gassen ist das sehr praktisch.
Außerhalb der Stadt passt der Polo auf, ob Ihre Aufmerksamkeit am Steuer nachlässt.

4 Sie werden langsam müde.

Müdigkeitserkennung

Ihre Augen fallen zu, bald könnte es gefährlich für Sie werden – aber nicht mit dem Polo. Die Müdigkeitserkennung empfiehlt Ihnen eine Pause, wenn es nötig ist. Erhöhte Müdigkeit und daraus resultierende Unachtsamkeit kann das System erkennen, indem es ab einer Geschwindigkeit von 65 km/h kontinuierlich das Fahrverhalten des Fahrers auswertet und daraus Rückschlüsse auf dessen Fahrtüchtigkeit zieht.

Zugrunde gelegt werden verschiedene Signale wie das Lenkverhalten. Bei normaler Fahrweise wird das Lenkrad permanent leicht bewegt. Kurz vorm Sekundenschlaf halten Fahrer das Lenkrad starr. Werden sie sich der Situation bewusst, machen sie starke Lenkbewegungen. Erkennt das System solche Verhaltensmuster, empfiehlt es durch ein optisches und ein akustisches Signal, eine Pause zu machen.

5 Sie kurven auf rutschigem Pflaster.

Elektronisches Stabilisierungsprogramm

Rutschig kann es schnell mal werden – sei es bei Regen, auf Kopfsteinpflaster oder während der Fahrt vorbei an Baustellen oder frisch gewässerten Parks. Das Elektronische Stabilisierungsprogramm (ESC) wappnet Sie dafür, indem es solche kritischen Fahrsituationen erkennen kann und einem Ausbrechen des Fahrzeuges vorbeugt.

Die notwendigen Informationen erhält ESC durch Lenkwinkel- und Raddrehzahlsensoren, mit deren Hilfe das System Soll-Lenkrichtung und Soll-Fahrverhalten Ihres Volkswagen berechnet. Diese werden mit dem Ist-Zustand verglichen, gespeist aus Daten zu Gierrate und Querbeschleunigung. Weichen Ist und Soll zu stark von einander ab, greift ESC ein – etwa bei plötzlicher Instabilität in einer Kurve, unvorhersehbarem Straßenbelag oder plötzlich erforderlichen Ausweichmanövern. ESC steuert die Korrektur durch effektive Eingriffe in das Brems­system und das Motormanagement.

Der Polo in Zahlen.

Motorisierung: 66 kW (90 PS) TSI
Getriebe:
7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG
Verbrauch: 4,7 (kombiniert)
CO2-Emission in g/km: 109 (kombiniert)
Beschleunigung (von 0 auf 100):
10,8 sek
Höchstgeschwindigkeit: 184 km/h
Leergewicht:
1.139 kg
Abmessung:
Länge: 3.972 mm, Breite mit Spiegel: 1.901 mm, Höhe ohne Navi-Antenne: 1.453 mm
Kofferraum:
280 l; 952 l bei umgeklappten Rücksitzen
Sondermodell „Fresh“:
Leichtmetallräder „Portago“; Außenspiegel & Kühlergrill schwarz lackiert; Sportsitze vorn
Auswahl der serienmäßigen Highlights:
Berganfahrssistent; Multifunktionsanzeige;

Multikollisionsbremse (kann den Fahrer beim Unfall unterstützen, die Schleudergefahr sowie die Gefahr weiterer Kollisionen durch automatisch eingeleitetes Bremsen zu reduzieren)

Weitere Motorisierung: 44 kW (60 PS) – 77 kW (105 PS)

Technik erklärt.

Bei Volkswagen finden Sie weitere Informationen und Erklärfilme zu den Assistenzsystemen.